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Phillip Island: Unser Erfahrungsbericht mit Tipps

Die Zwergpinguine und Stachelrochen solltet ihr euch auf Philipp Island nicht entgehen lassen

Stachelrochen und Pelikane treffen sich bei Phillip Island
Stachelrochen und Pelikane treffen sich bei Phillip Island

Ungefähr 2 Stunden südlich von Melbourne befindet sich Phillip Island. Hier findet üblicherweise im Oktober der Moto GP Grand Prix statt.

Die Insel ist ziemlich klein und alles gut ausgeschildert. Wer für den MotoGP anreist, kann die Rennstrecke kaum verpassen. Wer eine Unterkunft braucht, sollte diese allerdings zu diesem Zeitraum im Voraus buchen.

Mehr dazu: Alles zum Working Holiday in Australien.

Zwergpinguine auf Phillip Island

Aber auch eine andere Attraktion ist hier zu beobachten: Jeden Tag pünktlich nach Sonnenuntergang tummeln sich unzählige Gruppen von Zwergpinguinen an den Strand. Für (recht stolze) 20 Dollar lässt sich dieses Spektakel am Strand verfolgen. Die Pinguine kommen pünktlich sehr vorsichtig aus dem Wasser und machen sich dann angstvoll über den Strand hinweg auf die Suche nach ihren Nestern, versteckt hinter den Dünen.

Das alles geschieht für 50 Minuten nach der Ankunft der ersten Pinguine am Strand. Interessant ist es die Tiere aus der Nähe beim Watscheln durch die Büsche zu beobachten. Wir hatten aber auch das Gefühl, dass sich die Pinguine doch von den Menschen gestört fühlen. Wenn ihr die “Pinguin Parade” besucht und davon Fotos schießt, macht dafür unbedingt den Blitz aus.

Insider Tipp: Stachelrochen füttern und streicheln

Ein Geheimtipp auf Phillip Island sind die Stachelrochen, die man aus der Hand füttern kann. Ja, genau, aus der Hand! Dies geschieht beim Pelikanfütterungsplatz auf der linken Seite kurz vor der Brücke zu Phillip Island.

Abgesehen von Pelikane kann man eben hier diese gewaltigen Rochen beobachten, die traurige Berühmtheit erlangten, als Steve Irwin alias Crocodile Hunter und Gründer des Australia Zoos von einem dieser Tiere durch dessen Stachel, welcher genau ins Herz gelangte, leider ums Leben kam.

Beobachtet man diese Tiere aus der Nähe, sieht man allerdings wie majestätisch, elegant und friedlich sie durch das Wasser schweben.

Anders wie das Pinguinwatscheln ist dieses Highlight sehr unbekannt. Kaum irgendwelche Touristen sind sich dieser Attraktion bewusst, das einige Locals ihren Besuchern bieten.

Aber jeder kann das selbst machen: Einfach etwas „bait“, also Fischköder, aus den umliegenden Shops kaufen und diese ins Wasser halten. Schon bald werden umliegende Stachelrochen auf den Geruch aufmerksam werden und zum „Köder“ zuschwimmen. Aber nur keine Panik: Einfach ruhig verhalten und abwarten. Der Fisch wird sich den Köder behutsam holen. Macht keine zu schnellen Bewegungen und ihr habt nichts zu befürchten.

Man kann den Fischen sogar über den Rücken streichen – ohne dass man den Stachel zu spüren bekommt. An vielen Tagen des Jahres befindet sich an dieser Stelle eine ältere Dame, die die Rochen und Pelikane füttert, während Touristen in Ruhe ihre Fotos schießen können.

Mehr dazu: Alle unsere Tipps über Australien.

Welche Tipps habt ihr für Phillip Island?

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